Games im Unterricht

Games im Unterricht soll ein Angebot für alle darstellen, die sich für den Einsatz von Computerspielen im Unterricht interessieren. Das Kernstück wird eine stetig wachsende Sammlung an Unterrichtskonzepten, die ganz unterschiedliche Computerspiele nutzen oder reflektieren. Ziel ist es, das Thema so auch für Neueinsteiger zugänglich zu machen. Aber auch Expert*innen, Developer*innen und versierte Interessent*innen werden hier Informationen und Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen finden.

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Expertenstimmen

Profilbild Hassemer
Der Mensch ist ein homo ludens. Und wir Lehrer können vom Spielen eine Menge lernen: Spiele motivieren immens durch Herausforderungen, sie geben uns klare Informationen und sofortiges Feedback. Sie lassen uns Freiheiten innerhalb der Regeln und Ziele. So sollte Unterricht auch sein.
- Dr. Simon Maria Hassemer, Lehrer an der Josef-Durler-Schule Rastatt
Micha Pallesche
Ich sehe in Games im Unterricht ein unglaublich großes Potential. Nicht nur, dass bei "seriösen" Spielen dieselben Mechanismen greifen, wie bei anderweitigen Computerspielen, und Lernen somit mit "Flow-Erlebnissen" verknüpft werden kann, sondern vielmehr, dass die Methodik sich an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler anlehnt. Der wohl größte Effekt entsteht jedoch, wenn Schüler ihre eigenen Games erstellen und sich in der Planung und Umsetzung des Spiels intensiv mit dem Lerngegenstand auseinandersetzen.
- Micha Pallesche, Rektor Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe
Stephanie Wössner
Spiele sollten ihren festen Platz im Unterricht haben. Ein Spiel, das eine Story und eine Spieledynamik hat wie man sie aus dem Unterhaltungsbereich kennt, weckt intrinsische Motivation. Die Schüler sehen sich einer Herausforderung gegenüber, die sie unbedingt meistern möchten. Sie erwerben Wissen, welches sie handlungsorientiert anwenden um erfolgreich zu sein. Das größte Potenzial sehe ich hier im VR-Bereich, da hier Immersion und Interaktion zusammentreffen. Serious Games stehe ich skeptisch gegenüber, da sie nur so aussehen als ob sie Spiele wären.
- Stephanie Wössner, Lehrerin und Medienpäd. Referentin LMZ BW
Mirek Hancl
Videospiele stecken voller großer und kleiner Ziele, die Spieler ernsthaft erreichen wollen. Lernprozesse stecken voller großer und kleiner Ziele, die Lerner ernsthaft erreichen sollen. Es gibt daher viele sinnvolle Möglichkeiten, Videospiele und Lernprozesse vollständig zur Deckung zu bringen, inklusive nachhaltiger Fehlerkultur und Connected Learning Approach.
- Mirek Hancl, Lehrer
Fabian Karg
Spiele eröffnen Möglichkeiten, die vorher nicht da waren: In Minecraft können z.B. historische Gebäude nachgebaut werden oder die Schule vermessen und maßstabsgetreu reproduziert werden. Spiele versetzen Schülerinnen und Schüler in positive Stimmung: versagt alles andere, helfen (altersgemäße) Spiele meistens weiter - egal ob Game-Based Learning, Gamification oder Learning by Gaming. Das Thema Games im Unterricht zeigt den Schülerinnen und Schülern, dass Spiele nicht nur als Mittel genutzt werden sollen, der Realität zu entfliehen, sondern als Medium, um Problemlösefähigkeiten, Kollaboration, Kooperation, usw. zu erlernen
- Fabian Karg, Lehrer, Fortbildner, freier Dozent für zeitgemäße Bildung